User Experience

Grafik User Experiance User Experience Verweildauer Unterseite Absprungrate

User Experience

User Experience? Das klingt gut. Und es bedeutet so viel wie Benutzererfahrung oder Nutzungserlebnis. Eine gute User Experience führt somit zu einer höheren Verweildauer der Besucher auf der Website. Und ja, eben auch zu einer geringeren Absprungrate.

Vor allem wird der lange Aufenthalt von Usern auf der Seite gerne gesehen, denn je mehr sich diese mit der Seite beschäftigen, desto eher werden diese dort auch etwas kaufen oder halt wiederkommen.

Die sogenannte Verweildauer gibt an, wie lange sich ein Besucher durchschnittlich auf einer Seite befindet. Betrachtet man die Durchschnittswerte zum Beispiel eines Monats, dann lässt sich daran feststellen, wie gut die betreffende Seite tatsächlich ankommt.

Die Regel hierzu ist übrigens einfach: Eine kurze Verweildauer steht für eine schlechte Qualität. Und eine lange Verweildauer für eine gute Qualität.

 

 

Bessere User Experience –
gleich höhere Verweildauer?

Ja, schon. Nur muss man wissen, wie es geht. Ganz allgemein kann man sagen, dass ab einem gewissen Besucheraufkommen die durchschnittliche Verweildauer höher als eine Minute betragen sollte. Bitte betrachten Sie dies nicht als Richtwert, denn gute Seiten erreichen auch locker Durchschnittswerte von mehreren Minuten. Letzteres ist dann eigentlich auch das Ziel der allermeisten Maßnahmen.

Ist die Verweildauer unter einer oder sogar unter einer halben Minute, dann sollte man sich spätestens Gedanken über die User Experience wie auch die gesamte Konzeption der betreffenden Website machen. Wobei die schlechte Verweildauer nicht unbedingt an den Texten und Bildern liegen muss. Zum Beispiel kann eine schlecht strukturierte Startseite für hohe Absprungraten sorgen.

Gelegentlich kommt es auch vor, dass sich die Besucher etwas ganz anderes erhofft haben. Dies ist oftmals der Fall, wenn diese über Social-Media-Kanäle kommen. Diese Besuchergruppe hat es eilig, kommt meist „mobil“ und springt dementsprechend schnell wieder ab.

 

Die Verweildauer,
eine ungenaue Sache

Bis dato gelten eigentlich alle Programme und Methoden, welche die Verweildauer messen, als unzuverlässig. Letztlich reichen für den Betreiber der betreffenden Website aber auch die ungenauen Zahlen als Richtwerte.

Bedenken auslösen sollten dabei Auswertungen, wonach eine wichtige Unterseite des eigenen Webauftritts eine sehr geringe Verweildauer aufweist. Hierbei handelt es sich um einen Hinweis, dass der Content dringend überarbeitet werden sollte.

Übrigens beträgt nach Nielsen NetRatings die Verweildauer eine Internetseite durchschnittlich etwa 40 Sekunden. Wie oben bereits beschrieben, sollte einiges daran gesetzt werden, um hier auf mindestens eine Minute zu kommen.

 

 

Reh wird gefüttert. Das steht hier für eine gute User Experience. Eine solche erhöht die Verweildauer eine Unterseite und vermindert die Absprungrate der Besucher.

 

Absprungrate

Absprungrate? Nein, das ist kein Begriff aus dem Scheidungsrecht, sondern dieser beschreibt den Vorgang, bei dem Besucher eine Internetseite verlassen, ohne sich darauf „bewegt“ zu haben. Jedoch kann es sein, dass diese User auf der Startseite länger verweilen, etwa wenn dort bereits viele Informationen geboten werden. Dummerweise wird dies noch nicht von Google erkannt und damit nicht als Verweildauer gewertet.

Um zur Sache zu kommen: Eine geringe Absprungrate ist ein gutes Zeichen dafür, dass der Besucher mit der gesamten Seite zufrieden ist. Die User Experience funktioniert. Daneben sollte man Verweildauer und Absprungrate immer gemeinsam betrachten. Denn ist die Absprungrate sehr hoch, etwa bei 90 % – aber hingegen die Verweildauer ebenfalls hoch, zum Beispiel bei mehr als zwei Minuten, so bedeutet dies: Die Seite spricht zwar nur 10 Prozent aller Besucher optimal an, diese aber um so besser.

Fazit: Zumeist ist es wichtiger, die wirklich interessierte Besuchergruppe mit dem passenden Content auf der Seite zu halten – anstatt auf Durchlaufkundschaft zu setzen. Die erstere Besuchergruppe kommt wieder und wird eher zu Kunden. Und daneben registriert dies auch Google und wird zunehmend mehr die passenden Besucher auf die Seite führen.

 

Responsive Design
und User Experience

Responsive Design? Das klingt vielleicht komisch, bedeutet aber nichts anderes, als dass das Design Ihrer Internetseite auch auf einem Tablet oder einem iPhone bestens funktioniert. Suchmaschinen wie Google werten heute responsive Internetseiten deutlich besser oder werten solche, die nicht responsive sind gar nicht mehr.

Im Lockdown war festzustellen, dass die Besucher wieder vermehrt über größere Endgeräte im Internet unterwegs sind. Dies ist einfach erklärbar, denn dank Home-Office sitzen weit mehr Menschen zuhause vor dem heimischen PC anstatt unterwegs vorm Smartphone. Insofern geht aktuell der Trend zurück zu den größeren Endgeräten.

 

Schriftgröße

Ja, ein gar nicht mal so unwichtiges Thema in Sachen User Experience ist das Thema Schriftgröße. Zu den Grundlagen: Jeder hat schon einmal ein Dokument in Word geschrieben und dies wahrscheinlich in der Schriftgröße 12. Allerdings sollte bei der Internetseite eine größere Punktierung gewählt werden.

Multimedia

Natürlich ist Multimedia ein weites und komplexes Feld. Man sollte hier mit Bedacht das auswählen, was zum eigenen Vorhaben passt. Viele SEO-Experten sind sich einig, dass die Verwendung von unterschiedlichen Multimedia-Features einer Internetseite auch in Sachen Google-Ranking richtig gut tut. All die kleinen Filme, Podcasts wie auch interaktiven Boxen machen die Seite interessant und werden von Suchmaschinen wie auch Usern positiv gewertet.
Daneben gibt es da noch einen nicht ganz unwichtigen Punkt: Mit einem gut gemachten Multimedia-Feature sprechen Sie nochmals mehr Menschen an und steigern zudem die Verweildauer. Die Faustformel lautet daher: Pro Blockbeitrag mindestens zwei Bilder verwenden. Darüber hinaus führt die Einbindung von Videos zu sehr guten Ergebnissen.

 

 

Mann springt in die Höhe, er hat sozusagen eine gute Absprungrate und User Experience

 

Nur eine optimale Seitenarchitektur
führt zu einer optimalen User Experience

Stellen Sie sich vor, Sie betreten ein reales Geschäft und finden sich darin nicht zurecht. Wenn dem so ist, war das wahrscheinlich Ihr letzter Besuch. Das war ein Beispiel, um folgenden Sachverhalt zu verdeutlichen: Eine einfache und saubere Architektur Ihres Internetauftritts verhilft dem Googlebot die jeweilige Seite insgesamt schneller zu verstehen und den gesamten Content optimal einzuordnen. Daneben gleicht ein Internetauftritt durchaus einem realen Geschäft. Die Kunst ist es also, gut zu strukturieren – und dann werden sich „echte Besucher“ dort ebenfalls wohl fühlen.

 

No Comments

Sorry, the comment form is closed at this time.